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Vorstellung Streich- und Alternativliste für den Bundesverkehrswegeplan

veröffentlicht um 12.12.2013, 13:57 von Hans-Christian Friedrichs   [ aktualisiert: 12.12.2013, 14:23 ]

Streich- u Alternativenliste Straßenbauprojekte Bundesverkehrswegeplan 2015
Verbände präsentieren Streich- und Alternativliste für den Bundesverkehrswegeplan und fordern neue Verkehrspolitik.


Eine der ersten Aufgaben der neuen Bundesregierung wird die Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans sein. Obwohl schon im laufenden Plan die notwendigen Mittel für den Erhalt und die Sanierung der bestehenden Infrastruktur fehlen, werden immer noch viel zu viele Straßenneubauten geplant. Das Bundesnetzwerk Verkehr mit Sinn, das von BUND, NABU und dem VCD unterstützt wird, präsentiert deshalb seine Streich- und Alternativliste für den neuen Bundesverkehrswegeplan, die ein Einsparvolumen von mehreren Milliarden Euro offenlegt. 

Außerdem möchten die Verbände ihre Forderungen an die Verkehrsinfrastrukturpolitik der neuen Bundesregierung in dem Pressegespräch vorstellen.

Streich- und Alternativliste für den Bundesverkehrswegeplan

Termin: Freitag, 13. Dezember 2013, 11:00 Uhr
Ort: NABU-Bundesgeschäftsstelle, Charitéstr. 3, 10117 Berlin
mit: Dietmar Oeliger, Leiter Verkehrspolitik NABU
Dr. Werner Reh, Leiter Verkehrspolitik BUND
Hans-Christian Friedrichs, VCD Landesvorstand Niedersachsen
Wolfram Günther, Bundesnetzwerk Verkehr mit Sinn

Verkehrsminister Ramsauer will Verbandsklagerecht einschränken

veröffentlicht um 04.08.2013, 09:30 von _ Info

NABU: Ramsauer will von desaströser Amtszeit ablenken/ Miller: Forderung nach Abschaffung des Verbandsklagerechts ist billiges Mittel

Berlin (ots) - Der NABU beurteilt die Forderung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, das Verbandsklagerecht einzuschränken oder gar abzuschaffen, als billiges Mittel, um von seiner desaströsen Amtszeit abzulenken. "Bundesverkehrsminister Ramsauer setzt seinem Versagen im Amt damit nur die Krone auf. Sollte er alle kritischen Stimmen zu seiner Amtszeit einschränken wollen, müsste er wohl Millionen Verkehrsteilnehmer mundtot machen", so NABU-Geschäftsführer Leif Miller.

Das Verbandsklagerecht abzuschaffen, würde zudem gegen Europäisches Recht verstoßen, so Miller. Im vergangenen Jahr erst habe die EU Deutschland zu einer Stärkung dieses Rechts verpflichtet. "Ramsauer selbst ist für massive volkswirtschaftliche Schäden verantwortlich, indem er beispielsweise die überfällige Sanierung von Schleusenanlagen im Nord-Ostsee-Kanal seit Jahren verschleppt." Auch die Behauptung des Verkehrsministers, Verbandsklagen hätten selten Erfolg, wies Miller entschieden zurück: "Herr Ramsauer ist schlecht informiert, denn das Gegenteil ist der Fall: Etwa 40 Prozent der Verbandsklagen sind erfolgreich, im Vergleich zu einer sonstigen Erfolgsquote von zehn Prozent." Erst das Klagerecht der Umweltverbände habe dazu geführt, dass das Umweltrecht ernstgenommen werde.

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Pressekontakt:

NABU-Pressestelle, Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1722, -1952
Telefax: 0 30.28 49 84-2500, E-Mail: Presse@NABU.de
Redaktion: Kathrin Klinkusch, Annika Natus, Iris Barthel, Nicole 
Flöper 

„Initiativen gegen Verkehrslärm“ präsentieren Anti-Lärmhaus auf dem Kirchentag in Hamburg

veröffentlicht um 07.05.2013, 00:44 von _ Info

Lärm schadet Körper, Seele und Geist / Flug-, Bahn- und Straßenlärm audiovisuell erfahren

 

Hamburg, 29. April 2013. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ beim 34. Kirchentag in Hamburg präsentieren die bundesweiten „Initiativen gegen Verkehrslärm“ ein Anti-Lärmhaus, das die Möglichkeit bietet, Straßen-, Bahn- und Fluglärm audiovisuell zu erleben. Das nach außen hin schalldichte Haus wurde eigens für den Kirchentag konstruiert. Das Ziel: Auf den massiven Lärm und die damit einhergehenden Belastungen für die Menschen aufmerksam machen und langfristig eine neue Lärmschutzgesetzgebung erreichen.

 

„Lärm schadet Körper, Seele und Geist – umfassender Lärmschutz durch die Grundrechte“, so lautet das Motto der Aktion, die vom Verein „Für ein lebenswertes Mainz und Rheinhessen e.V.“ und der Kirchengemeinde Mainz-Marienborn initiiert wurde. „Wir möchten speziell den Kirchentag nutzen, um deutlich zu machen, wie wichtig innere Einkehr und Ruhe sind, und dass nicht nur die körperliche Unversehrtheit, sondern gerade auch das Grundrecht auf ungestörte Religionsausübung aus Art. 4 des Grundgesetzes durch den extremen Lärm durch Flugzeuge, LKWs oder Güterzüge beeinträchtigt wird“, sagt Pfarrer Harald Jaensch von der Gemeinde Mainz-Marienborn. Neben dem Erlebnis im Anti-Lärmhaus diskutieren am Stand B29 der Hamburger Messehalle A3 Betroffene, Politiker sowie Kirchen- und Medienvertreter in sechs Gesprächsrunden über den Lärm aus verschiedenen Quellen, seine schädliche Wirkung auf alle Dimensionen des Menschen – beschrieben in der Formel Körper, Seele und Geist - sowie über eine Änderung von Gesetzen und Grenzwerten. Unter anderem werden die Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (Grüne),  Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, Propst Dr. Sigurd Rink von der Kirchenleitung der EKHN, der Präses der Synode der EKHN Dr. Ulrich Oelschläger, Prof. Dr. med. Eberhard Greiser, Epi.Consult GmbH, Musweiler&Institut für Public Health und Pflegeforschung Universität Bremen, sowie der Umwelt- und Planungsrechtler Dr. Martin Schöder an einigen Gesprächen teilnehmen.

 

Nach dem Kirchentag wird das neun Quadratmeter große Anti-Lärmhaus bei wechselnden Gelegenheiten und an verschiedenen Orten zum Einsatz kommen, um auch an anderer Stelle über die Belastungen durch Verkehrslärm zu informieren. In dem schalldichten Raum ist die Lautstärkenbelastung auf 80 d(A) begrenzt, um Gesundheitsschädigungen auszuschließen – die tatsächlich aufgenommen Schallpegel lagen zum Teil erheblich höher. Von außen wurde das Anti-Lärmhaus durch die Graffitikünstler um Moritz Overbeck gestaltet.

 

Unterstützt wird das Projekt „Initiativen gegen Verkehrslärm“ vom „Aktionsbündnis Verkehrslärm“ u.a. dem „Bündnis der Bürgerinitiativen, kein Flughafenausbau, für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr“ (R/M), „Pro Rheintal“, der „AG Verkehrslärm Region Leonberg“, „Lärmschutz-Rahlstedt-ev.“ und BIG Fluglärm-Hamburg e.V., Dachverband der Bürger-Initiativen - Gegen Fluglärm Hamburg.

Sie finden den Stand mit Anti-Lärmhaus in der Messehalle 3, Standnummer B29, Messegelände Hamburg

 

Pressekontakt

Bettina Appelt, Handy: 0163-3409-661

Ungedeckte Kosten des Autos zahlt die Allgemeinheit - 1600 Euro /PKW

veröffentlicht um 30.04.2013, 00:58 von _ Info

Prof. Dr. Ing. Udo J. Becker von der TU Dresden errechnete, dass jedes Auto in der EU durchschnittlich 1600 Euro jährlich an ungedeckten Kosten verursacht. Das summiert sich allein in Deutschland auf 88 Milliarden Euro. Besonders Unfälle (41 Prozent) und Klimaschäden (37 Prozent) schlagen dabei zu Buche. Deutschland liegt mit 2100 Euro pro Pkw im Spitzentrio der EU. 
Diese Kosten müssen von allen Bürgern, anderen Regionen oder zukünftigen Generationen getragen werden. Kfz- und Mineralölsteuer können bei weitem nicht die Kosten ausgleichen, die durch den Autoverkehr verursacht werden. Aus Sicht des Verkehrsausschussvorsitzenden des Bundestages, Dr. Toni Hofreiter, heißt dies u.a. dass diese externen Kosten in den aktuellen Diskussionen um Nutzen und Kosten von Verkehrsinfrastruktur endlich berücksichtigt werden müssen. Weiterlesen...

EuGH stärkt Natura-2000-Gebiete

veröffentlicht um 30.04.2013, 00:44 von _ Info   [ aktualisiert: 30.04.2013, 00:45 ]

Bedrohte Habitate des Natura-2000-Netzwerks dürfen für Entwicklungs- und Infrastrukturmaßnahmen nicht beschädigt werden. Dies urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) letzten Donnerstag. Außnahmen gelten nur bei außerordentlichem öffentlichen Interesse. Weiterlesen...

Bürger sollen bei neuen Verkehrsvorhaben mitreden/ Eine Chance die A 143 bei Halle endlich zu beerdigen

veröffentlicht um 30.04.2013, 00:35 von _ Info   [ aktualisiert: 30.04.2013, 00:38 ]

Halle. Viele Hallenserinnen wissen es gar nicht: Dem schönen Saaletal zwischen Halle-Trotha und Wettin droht ein vierspuriges Unheil. Seit nun über 20 Jahren kämpfen engagierte Bürgerinnen und der NABU Halle/Saalkreis gegen das Teilstück der Autobahn 143. Ein Sieg vor Gericht hat die Autobahn bisher verhindert. In den nächsten zwei Jahren könnte sie endgültig beerdigt werden. Das Saaletal als Erholungsgebiet für HallenserInnen und Lebensraum geschützter Tiere und Pflanzen wäre endlich gerettet. UmweltschützerInnen können beim neuen Bundes-Verkehrswege-Plan mitreden und sollten ihr Recht nutzen.   Mehr Info...

Emissionen senken durch mehr Fuß- und Radwege und Ausbau des ÖPNV

veröffentlicht um 30.04.2013, 00:12 von _ Info

Für die Senkung von Treibhausgas- und Schadstoffemissionen reicht es nicht, Autos technisch effizienter zu machen. Zusätzlich braucht es nichttechnische Maßnahmen wie den Ausbau des Rad- und Fußverkehrs und der öffentlichen Verkehrsmittel. Im Auftrag des Umweltbundesamts haben das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) und die INFRAS AG Zürich fünf nichttechnische Maßnahmen zur Senkung der Emissionen im motorisierten Verkehr hinsichtlich ihrer Kosten und ihres gesamtwirtschaftlichen Nutzens untersucht. Auf einer Pressekonferenz am 29. April 2013 in Berlin werden die Ergebnisse vorgestellt. INFO>>>

NVV-Mobilfalt: Private PKW-Touren werden in ÖPNV miteinbezogen

veröffentlicht um 30.04.2013, 00:01 von _ Info   [ aktualisiert: 30.04.2013, 00:05 ]

„Öffentlicher Nahverkehr wird und kann nicht sämtliche Probleme des demografischen Wandels in den ländlichen Regionen lösen, aber gute Verbindungen und Verknüpfungen von Zug, Bus, Taxi und jetzt sogar Privatwagen bieten den Bürgerinnen und Bürgern im Werra-Meißner-Kreis die Möglichkeit, lange mobil zu sein und damit aktiv am Leben in der Kommune teilzunehmen. Mobilität gehört zur Lebensqualität!“, sagte Hessens Verkehrsminister Rentsch. INFO>>>

„Lastenfahrrad steht zur Ausleihe bereit!“

veröffentlicht um 27.03.2013, 12:38 von _ Info

Greifswald, 21. März 2013. Pünktlich zum Frühlingsbeginn steht zur

kurzfristigen Ausleihe ein Lastenfahrrad zur Verfügung.

Dazu sagt Steffen Burkhardt, Landesvorsitzender des ADFC in
Mecklenburg-Vorpommern: „Das Lastenfahrrad hat der ADFC-MV
angeschafft. Um Menschen einen ersten Kontakt zu dieser alternativen
Form des Transport von Gepäck oder eines kleineren Kindes im
Stadtverkehr zu ermöglichen, wird das Fahrrad für die nächste Zeit in
Greifswald nutzbar sein.“

„Dies ist eine tolle Aktion des ADFC M-V“, freut sich Torsten
Wierschin, Vorstandsmitglied beim VCD, Landesverband Nordost. „Bei
dieser Gelegenheit kann man solch ein Transportvehikel ausprobieren.
Ich bin sicher, dass wir in den nächsten Jahren eine zunehmende Zahl
derartiger Spezialfahrräder auf unseren Straßen sehen werden.“

Steffen Burkhardt erklärt weiter: „Natürlich verbindet sich mit dieser
Aktion unsere Hoffnung, dass zukünftig Betriebe und Einwohner*innen
beim Liefern und Einkaufen auf Lastenräder im Stadtverkehr setzen.
Damit lassen sich die gesteckten Klimaschutzziele der Stadt besser
erreichen.“ Neben Gebäuden ist der Verkehr nach wie vor der größte
CO2-Emittent in Greifswald.

„Mit der Nutzung eines Lastenrades lassen sich zwei positive Aspekte
der Alltagsmobilität auf angenehme Weise verbinden: es spart CO2 und
bewegt den radelnden Menschen.“, meint Torsten Wierschin. Denn:
tägliche Bewegung an frischer Luft hält gesund.

Das Fahrrad kann mit bis zu 60 Kilogramm Last beladen werden, ist
leicht abstellbar und fällt auch sonst durch pfiffiges Design im
Stadtverkehr auf.

Ansprechpartner für die Ausleihe ist das Pfadfinderbüro in Greifswald,
Tel. (03834) 772 10 72. Es steht eine Spendendose bereit.

Gemeinsame Pressemitteilung des ADFC Mecklenburg-Vorpommern,
Ortsgruppe Greifswald und des VCD Nordost
Pressebilder:
https://docs.google.com/folder/d/0BwKBRopoqKXNanhqRlF0dlljMEU/edit?usp=sharing
www.adfc-mv.de
: „Probefahrt mit ADFC-Lastenrad möglich“

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